Musik: Johannes Oerding, Lass mich alleine

Diese Seite soll zum Nachdenken sein!

 

An Tagen wie diesen ist die Frage nach dem WARUM allgegenwärtig.

Jeder hat das Glück gesunde Kinder in die Arme schließen zu dürfen.

 

Warum wurde uns das nicht vergönnt?

Warum wurden ausgerechnet wir dafür bestimmt?

Warum bekamen wir diese Lebensaufgabe aufgetragen?

Warum nimmt man an, dass wir dafür geschaffen sind?

Warum denkt man, dass wir über uns hinauswachsen können?

Warum glaubt man, dass wir die Kräfte besitzen?

Aber vor allem WARUM hat es dich getroffen?

 

Nichts hast du verbrochen....rein gar nichts...!

 

Ich weiß es gibt keine Antwort, doch fragen darf man trotzdem:

 

Einmal aussprechen, was man fühlt.

Einmal sagen, was man denkt.

Einmal der Wut Freiraum gewähren.

Einmal nicht stark sein müssen.

 

Ich habe die Kraft auch wenn ich nicht weiß woher und trotzdem zerbreche ich täglich daran, dir deine Behinderung nicht abnehmen zu können.

 

Alles im Leben hat seinen Sinn, auch wenn es Tage gibt, an denen wir den Sinn darin nicht sehen wollen.

 

Es ist so wie es ist...du bist und bleibst mein Held!

 

Text: Otzelberger Yvonne 

Besondere Kinder haben einen anderen Alltag als gleichaltrige gesunde Kinder. Die meisten Nicht-Betroffenen können sich oft nicht einmal in Ansätzen vorstellen, welches Ausmaß diese Aufgabe hat. Sie ist nicht nur ein Fulltimejob, sonder geht sowohl zeitlich wie auch inhaltlich darüber hinaus. Es bedeutet ständige Rufbereitschaft, Tag- und Nachtdienst; besonders während der Krankheitszeiten des Kindes sowie am Wochenende und in den Ferien, wenn viele andere Menschen Erholungszeiten haben, besteht ein 24-Stunden-Arbeitstag. Lediglich außerhäusliche Betreuungszeiten, wie z.B. Kindergarten, Schule und Werkstatt, bieten eine Erholungspause. Wir als Eltern sind verantworlich für die Erfüllung der Grundbedürfnisse unserers besonderen Kindes. Hierzu zählt die Ernährung, das An- und Auskleiden um dem bedarfsgerechten Wickeln. Auch Waschen, Baden, Zähne putzen und Intimpflege gehören zum Alltag und sind oft Kräfte zehrend und mit hohem Zeitaufwand verbunden. Auch Arztbesuche und die medizinsche Versorgung gehören zum Aufgabenbereich der Eltern. Zum Wohle des Kindes erfolgt oft eine Informations- und Kompetenzerweiterung bezüglich des "Behinderungsbildes" und der Bedürfnisse des Kindes. Die Fahrten zu den Therapien und die Durchführung der Förderung zu Hause sind meist wieder im hohem Zeitaufwand und Einfühlungsvermögen verbunden. Behördengänge, Schriftverkehr, Einlesen in Literatur, Erkundigungen über zustehende Rechte und Bewilligungsstellen einziehen, sowie die Versorgung mit geeigneten Hilfsmitteln, sind ebenfalls Teile des Aufgabengebietes der Eltern mit einem besonderen Kind. Zusätzlich muss oft der Familienalltag der Geschwisterkinder gleichzeitig organisiert werden. Ferner müssen die üblichen Aufgaben wie: Haushalt, Erziehung, Dasein für die Geschwisterkinder und der Beruf in Einklang gebracht werden. Dies ist nur ein Auszug der Aufgaben, die fast alle Eltern besonderer Kinder betreffen.

Ich kann nicht sprechen, doch könnt ihr mich verstehen

Ich kann nicht gehen... also schiebt ihr mich

Ich kann nicht singen, doch ich liebe Musik

Ich kann nicht krabbeln, also tragt ihr mich

Ich kann keine Witze erzählen, doch ich lache gerne

Ich kann mich selbst nicht waschen, also badet ihr mich

Ich kann nicht mit Autos spielen, doch ich kann einen Knopf drücken

Ich kann zum Abschied nicht winken, also winkt ihr für mich

Ich kann mich selbst nicht anziehen, also macht ihr mich hübsch

Ich kann nicht lesen, also erzählt ihr mir Geschichten

Ich kann niemanden berühren, doch ich kann fühlen

Ich kann nicht Treppen steigen, also setzt ihr mich in den Lift

Ich kann nicht rufen: "Ich bin auch noch da" wenn man mich übersieht, also danke denen, die mich selbstverständlich beachten

Ich kann euch mit meiner Stimme nicht deutlich Hallo sagen, doch gebt mir die Zeit, dann gebe ich euch meine Hand

Ich kann euch nicht sagen, wie sehr ich euch liebe, schat mir also in die Augen, dann werdet ihr es erkennen

Ich kann euch nicht sagen, was die Zukunft bringen wird, doch ich haben den Mut, weiter zu machen

Erst durch Dich habe ich gelernt, Dinge zu sehen, die ich vorher nie sah.

Erst durch Dich habe ich gelernt, mich über Dinge zu freuen, die ich vorher als selbstverständlich ansah.

Erst durch Dich habe ich gelernt, das Besondere zu sehen, das ich vorher nicht wahrgenommen habe.

Erst durch Dich habe ich gelernt zu LEBEN!

Mein eigenes Land bin ich.

Die Grenzen sind fest und unverschiebbar. Die Grenzen des Schweigens durch meine Unfähigkeit zu reden. Meine Sprache wurde noch nicht erforscht. Oh ja, ich rede, ich rede sehr viel! Den ganzen Tag über versuche ich verzweifelt mich mitzuteilen, mich anderen verständlich zu machen. 

Doch sie sprechen meine Sprache nicht. Wie sollten sie auch, bin ich doch ein Fremder. Mein Land wird nur von mir bewohnt.

Einsam ist es und unfruchtbar wie mir scheint, große Flächen, Wüste überall.

Ach, käme doch jemand und brächte mir Wasser, ließe es regnen auf meinen kahlen, ausgedürrten Boden!

Doch, manchmal regnet es schon, aber meist prasselt das Wasser als Platzregen oberflächlicher, nicht ernstgemeinter Worte auf mich herab und schwemmt nur den Rest fruchtbarer Erde mit sich fort.

So plötzlich wie er beginnt, endet er auch wieder, und zurück bleiben nur neue Furchen, eine hässliche Mondlandschaft, die niemand betreten will.

Was ich mir wünsche ist ein leichter, warmer Frühlingsregen, der tief in mich eindringt bis zu den Wurzeln, meiner Seele, der die Knospen in meinem Erdreich aufweckt so daß sie ihre Blüten aus dem tiefen Dunkel herausstrecken ans Licht.

Erschlage mich nicht mit deiner Aufmerksamkeit, sondern benetzt mich mit deiner Freundschaft wie der Morgentau die erwachenden Blumen.

Lasse mir Zeit sie zu trinken und sei nicht enttäuscht wenn ich mich nicht gleich öffne. Auch der Frühling kommt nicht an einem Tag.

Ein Kind entsteht und kommt zur Welt, von Anfang an zur Schau gestellt,..  

Doch ist es nicht so wie es scheint, ein Herz, dass vor Verzweiflung weint!  

Ein besonderes Kind, so wird es genannt, halt ich nun mein ganzes Leben in der Hand. Auch wenn der Schmerz ist noch so groß lass ich mein Kind nun nicht mehr los.  

Er lässt mich alles anders sehen, und das Wort LEBEN wirklich verstehen!   

Sein Lächeln, sein Herz so unsagbar rein, es muss ein Engel geschickt geworden sein... 

"Dieser Mutter gebe ich ein behindertes Kind",sagte Gott.   

Und der Engel fragt: "Warum gerade ihr, o Herr? Sie ist doch so glücklich!" 

"Eben deswegen", sagte Gott lächelnd. 

"Kann ich einem behinderten Kind eine Mutter geben, die das lachen nicht kennt? Das wäre grausam." 

"Aber hat sie denn die nötige Geduld?" fragte der Engel 

"Ich will nicht das sie zuviel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der anfängliche Schock und Zorn erst abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen. Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat Sinn für Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, die bei Müttern so selten und so nötig sind. Verstehst du: das Kind das ich ihr schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben. Und sie muß es zwingen, in der ihren zu leben, das wird nicht leicht werden. - Nein, sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus." 

Der Engel ringt nach Luft. " Egosismus? Ist das denn eine Tugend?" 

Gott nickt. " Wenn sie sich nicht gelgentlich von den Kind trennen kann, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht ganz vollkommenen Kind beschenken werde. Sie weiß es zwar noch nicht, aber sie ist zu beneiden. Nie wird sei ein gesprochenes Wort als etwas Selbstverständliches hin nehmen. Nie ist ein Schritt etwas alltägliches. Wenn ihr Kind zum ersten Mal Mama sagt, wird ihr klar sein, das sie ein Wunder erlebt. Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu erkennen, was ich auch erkenne - Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile - und ich werde ihr erlauben, sich darüber zu erheben. Sie wird niemals allein sein. Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens.."  

Willkommen in Holland    

Emily Pearl Kingsley: ich werde oft gebeten, zu beschreiben wie es ist ein Kind aufzuziehen, das eine Behinderung hat- um Menschen, die diese einzigartige Erfahrung nicht gemacht haben, zu helfen es zu verstehen. Es ist so....   

Wenn man ein Baby bekommt, ist es so als ob man eine fabelhafte Urlaubsreise plant- nach Italien. Man kauft einen Haufen Reiseführer und macht wundervolle Pläne. Das Kolosseum. Der David von Michelangelo. Die Gondeln in Venedig. Vielleicht lernt man einige praktische italienische Redewendungen. Es ist alles sehr aufregend.
Nach Monaten der gespannten Erwartung ist endlich der Tag da. Du packst deine Koffer und los geht´s. Einige Stunden später, das Flugzeug landet. Die Stewardess kommt und sagt: „Willkommen in Holland.“
„Holland?“, sagst du. „Was meinen sie mit Holland? Ich habe doch Italien gebucht! Ich soll in Italien sein. Mein ganzes Leben habe ich davon geträumt nach Italien zu fahren.“ Aber der Flugplan wurde geändert. Der Flieger ist in Holland gelandet und du musst da bleiben. Das Wichtigste ist, dass du nicht in einem schrecklichen, dreckigen, von Hunger, Seuchen und Krankheiten geplagten Land gelandet bist. Es ist einfach nur ein anderer Ort.
Also musst du andere Reiseführer kaufen. Und du musst jetzt eine völlig neue Sprache lernen. Und du wirst eine ganz neue Gruppe von Menschen treffen, die du sonst niemals kennen gelernt hättest.
Es ist nur ein anderer Ort. Es ist langsamer als Italien, weniger grell. Aber wenn du eine Zeit lang dort bist und Luft geholt hast, schaust du dich um. Und du bemerkst, daß Holland Windmühlen hat...und Holland hat Tulpen. Holland hat sogar Rembrandts.
Aber jeder, den du kennst, ist auf dem Weg nach Italien oder kommt gerade von dort zurück. Alle geben damit an, was für eine wundervolle Zeit sie in Italien hatten. Und für den Rest deines Lebens wirst du sagen: „Ja, Italien, da wollte ich auch hin. Das hatte ich geplant.“
Und der Schmerz darüber wird nie, nie, nie vergehen, denn der Verlust dieses Traums wiegt sehr, sehr schwer.
Aber...wenn du dein Leben damit verbringst der Tatsache nachzutrauern, dass du nicht nach Italien gekommen bist, wirst du nie frei sein die ganz speziellen und besonders liebenswerten Seiten zu genießen....von Holland.

 

Ich bin anders als ihr es euch in euren Träumen vorgestellt habt

 
Hallo Ihr Großen,  

erinnert Ihr euch noch wie´s war, bevor ich zur Welt kam? Ihr hattet schon recht genaue und schöne Vorstellungen, wie das Leben mit mir so aussehen würde: voller Stolz wolltet ihr mit mir in die Welt hinausziehen, nett angezogen sollte ich sein und alle wohlwollenden Blicke auf mich ziehen.
Ihr stelltet euch ein Leben vor, das zwar anders wäre als vorher, aber sehr schön, voller Freude, Spaß und Harmonie. Ihr hattet euch überlegt wieder zu arbeiten oder zu studieren, und.....
,,,,,, ihr wolltet auf jeden Fall nicht vergessen, euch selbst zu verwirklichen.
Euch war klar, dass die erste Zeit anstrengend sein würde, doch ihr ward gewiss, dies würde vergehen, ich würde immer selbstständiger werden und somit das Leben mit mir immer einfacher.
Ganz so wurden eure Erwartungen nicht erfüllt, als ich das Licht der Welt erblickte, denn...
... ich bin anders als ihr es euch in euren Träumen vorgestellt habt.
Vielleicht sehe ich anders aus, vielleicht musste ich länger im Krankenhaus bleiben, vielleicht habe ich besonders viel geschrieen, vielleicht musst ich sofort operiert werden, vielleicht funktioniert mein Körper nicht so wie es sein sollte....
vielleicht.....?
Auf jeden Fall war alles anders als gedacht und ich brauchte von Anfang an eure volle Konzentration und Kraft, kostete mehr Zeit, brachte viel Hektik und Stress mit und wir konnten uns so gar nicht richtig genießen, denn die Sorgen um mich waren groß.Mit der Zeit gewöhnten wir uns aneinander. Die Sorgen wurden nicht kleiner, aber wir lernten damit zu leben, auch wenn immer Neues hinzu kam.
So kann es sein, das uns einige Menschen so komisch ansehen, wenn ihr mit mir nach draußen geht.
Einge wollen vielleicht gar nicht mit uns zusammen sein, weil ich ihnen Angst mache und dann gibt es doch tatsächlich Menschen, die euch die Schuld an meinem Anders sein geben.
So ein Quatsch!
Manchmal merke ich, das ihr traurig seid und darüber nachdenkt, ob diese.... ( wie soll ich sie nennen) Menschen, Recht haben.
Ich spüre, dass diese Schuldgefühle ganz schlecht für euch sind und wünsche mir, dass sie euch nicht zu sehr vereinnahmen, denn ich weiß, das dies nicht gut für euch wäre.
Natürlich habt ihr Angst, vor dem was noch passieren könnte, die habe ich auch. Manchmal haben die Sorgen um mich euch ganz und gar eingenommen und eure Nerven liegen blank. Das tut mir dann immer dolle Leid. Ich würde es so gern ändern, doch leider kann ich an meinem Zustand gar nichts tun.

Aber...
wie wäre es, wenn wir es einmal anders herum sehen?

Ich finde, wir haben ganz schön viel geschafft und wenn ich es so recht bedenke, geht es mir auch richtig gut. Wenn ihr es jetzt schaffen würdet mir einfach zu vertrauen, dass ich meinen eigenen Weg gehen werde, so wie die anderen Kinder auch, dann wäre das doch ein erster Schritt. Auf die Art hättet ihr gleich auch viel mehr Freiraum und könntet wenigstens ab und zu die Seele baumeln lassen. Schaut euch doch mal an, was ich schon alles hinter mir habe! Findet ihr nicht, dass ich ganz schön tapfer und zäh bin?
Klar, immer find ich mein Leben auch nicht so toll und oft würde ich auch gene sein wie die anderen. Jedoch: auch die sind ganz schön verschieden und können auch nicht immer gleich viel.
Ich glaube, das wichtigste ist doch, das wir und lieb haben, egal wie ich bin, denn dann können wir jede Hürde im Leben nehmen.
Und bis jetzt haben wir das alles ganz schön gut hingekriegt, ich bin ein glückliches, zufriedenes, geborgenes und fröhliches Kind und Eltern, auf die ich mich immer verlassen kann.

Ich bin ganz schön stolz auf euch.....

und ihr könnt es auch sein! 
 

Du weißt, daß du ein "besonderes Kind" hast, wenn....

du Krankenhäuser statt Supermärkte vergleichst

du Spielzeuge als "Therapie" ansiehst

du deinem Kind zeigst, wie es Sachen AUS dem Schrank oder Bücherregal holen soll

die Klamotten den letzten Jahr noch passen

alles ein Lernprozess ist, statt nur Spaß

du dich freust wenn dein Kind blubbert beim Safttrinken (Sprachtherapie)

Kethup auf den Tisch schmiert (Ergotherapie)

oder sein Spielzeug schmeißt (Krankengymnastik)

du das Gefühl hast daß due etwas vergessen hast an Tagen wo keine Termine anstehen

es dich ärgert wenn Freunde mit "gesunden Kindern" meckern

das die EINE schlaflose Nacht hatten als das Kind krank war

zu deinem Wortschatz Sachen gehören wie: FAS, ADD, VSD, CP, KG, Epi usw...

du den lang erwarteten Termin beim Facharzt warnimmst obwohl du 40° Fieber hast

du ganz stolz erzählst daß dein Kind mit 6 Jahren trocken ist

du beim Kinderarzt, Krankenhaus, Therapeuten mit Namen angesprochen wirst ohne das sie auf die Karte gucken müssen

du genau die Größe und das Gewicht des Kindes weißt

du mit allen Freunden telefoniertst wenn das Kind mit 2 Jahren zum ersten Mal sitzt

du der alten Frau im Supermarkt ganz stolz erzählst daß dein 4jähriges Kind gestern laufen gelernt hat

du langsam anfängst zu glauben daß es wirklich Engel auf Erden gibt

Zur selben Zeit...

Wenn ich mir heute die Welt anschaue dann sehe ich nur Hunger , Leid, 

Zur selben Zeit - gibt es auch Menschen die legen beide Füße breit 

Zur selben Zeit - das heißt so vieles.. Geburtstagsfeier, Todesmarsch 

Zur selben Zeit - wenn wir mal essen .. da sterben viele Hungerleid. Ein alter Mann sitzt da und bettelt, er will nur essen und kein Geld  

Zur selben Zeit - fährt ein Mercedes bei ihm vorbei doch sieht ihm nicht. 

Zur selben Zeit - entbindet Mutter. Ein Kind das sie nicht haben will 

Zur selben Zeit - beerdigt Mutter ein Kind was sie so liebt 

Zur selben Zeit - kauft schicke Dame ein Diamant für ihren Hund und da es kalt wird braucht er Mantel und selbstverständlich auch ein Hut 

Zur selben Zeit - paar Meter weiter erfrohr Mutter mit Kind 

Zur selben Zeit - ging vorbei Dackel mit Mantel, Diamant und Hut 

Zur selben Zeit - wenn wir gemütlich den Fernseher schauen mit den Kids

Zur selben Zeit - nur noch viel weiter, da fallen Bomben, es ist Krieg  

Zur selben Zeit - wenn wr mit Liebe legen die Kinder zu Nacht ins Bett 

Zur selben Zeit - wird kleines Wesen misshandelt und dann umgebracht 

Zur selben Zeit - es ist unendlich, vergleichen kann man Ewigkeit 

Zur selben Zeit - wenn ich es schreibe starb kleines Kind dem Hungerleid.  

Erschreckend ist die Welt von heute. Die Welt wird schlimmer als den je. Man schließt die Augen für die Nöte solange einem es gut geht. 

Deswegen bitte ich euch Leute, schließt nicht die Augen und schaut weg. Hilft ihr nur einem bei den Nöten. Bekommt ihr tausendfach zurück

(geschrieben von einer Freundin)   

Es war einmal….  

 
Ein Wettlauf der Frösche. Das Ziel war es, auf den höchsten Punkt 
Eines großen Turms zu gelangen. Es versammelten sich viele Frösche, um zuzusehen 
Und ihre Artgenossen anzufeuern. Der Wettlauf begann. In Wirklichkeit glaubte keiner von den Zuschauern daran, dass auch nur ein Frosch auf die Spitze des Turms gelangen könnte, und alles was man hörte, waren Sätze wie: die Armen! Sie werden es nie schaffen! Die Frösche begannen einer nach dem anderen- aufzugeben, außer einem, der weiterhin versuchte, auf die Spitze des Turms zu klettern. Die Zuschauer fuhren fort zu sagen: Die Armen! Sie werden es nie schaffen! Und die Frösche gaben sich geschlagen, außer dem einen Dickschädel, der nicht aufgab. Schlussendlich haben alle Frösche ihr Vorhaben abgebrochen – nur jener Frosch hatte allein und unter großer Anstrengung die Spitze des Turms erreicht. Die anderen wollten von ihm wissen, wie er das geschafft hätte. Einer der anderen Frösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen. Da merkten sie, dass er taub war... Hör nicht auf die Personen, die die schlechte Angewohnheit haben, pessimistisch zu sein…. Sie rauben dir die tiefste Hoffnung deines Herzens! Denke immer an die Kraft, die die Worte haben, die du hörst oder liest. Bemühe dich deshalb immer, POSITIV zu sein. 
Zusammenfassend: Sei immer taub, wenn jemand dir sagt, du könntest deine Träume nicht verwirklichen. 
 

 

Sterne und Träume  

 
Weißt Du noch, wie ich Dir die Sterne vom Himmel holen wollte um uns einen Traum zu erfüllen?
 
Aber Du meintest, sie hingen viel zu hoch...!
 
Gestern streckte ich mich zufällig dem Himmel entgegen und ein Stern fiel in meine Hand hinein.
 
Er war noch warm und zeigte mir, dass Träume vielleicht nicht sofort in Erfüllung gehen...
 
...aber irgendwann....?!

Du bist etwas Besonderes! Das wollte ich Dir mal sagen. Als Gott dich schuf legte er liebevoll ein Stück von sich selbst in Dich hinein. Er wollte das Du einmalig bist!  

Gedankenflug

Als du zu uns kamst vor Jahren, durften wir mit dir erfahren, was man hat, was man vermisst, wenn man nun zusammen ist, mit einem "besonderen" Kind so wie dir, und wir sind glücklich dich bei uns zu wissen, möchten dich nie wieder missen. Und auch das, was du uns lehrtest, das, wohin du uns bekehrtest, du hast uns viel beigebracht, Freude, Angst, Hoffnung und Sorgen, nicht zu wissen, was kommt morgen. Viel zu tun, nie aufzugeben, mehr im Hier und Jetzt zu leben, zeigtest uns auch, was es bringt, wenn man um mehr Durchblick ringt, um mehr Kraft und um viel Mut, ohne das Wissen, es wird gut. Duch dich wissen wir es nun, man kann immer etwas tun, anders aber als gewohnt, weil es sich auch anders lohnt! Nicht in Form von Ruhm und Geld, die als Lohn in unserer Welt, allgemein sind anerkannt, Nein, bei uns wird angewandt das Prinzip der Hoffnung pur, wollen als Belohnung "nur" einen Fortschritt für dich haben, dieser aber wird uns laden wie kein anderer Lohn es kennt, dieser aber ist gegönnt uns und tut unendlich gut,

Gib uns immer wieder Mut!!!

Wir können die Kinder nach unserem Sinn nicht formen. So wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben.......  

In einem Meer von Schmerz, ertrinken die einen, die anderen lernen, darin zu schwimmen.  

Ich wünsche Dir, dass es dir immer öfter gelingt, nach Niederlagen und Enttäuschungen unverzagt aufzustehen und von neuem zu beginnen.

 
Eines Tages wirst du verstehen, dass es die Niederlagen waren, die Dich menschlich reicher machten, und dass es die Überwindung war, aus der Du stark wurdest.   
 

Ich wünsche Dir, dass Du dankbar bist für jeden Tag, den Du gesund und ohne Schmerzen erlebst. Und wenn die Tage kommen, an denen die Schmerzen Stärker sind als Deine Zuversicht, Dann wünsch ich Dir, dass Du getragen wirst von einem, der Dich liebt, an den Du glaubst , der bei Dir ist. 

So wie Du kann niemand sein. Dich kann nicht mal Gott übertrumpfen. Du bist einzigartig und wunderbar.

Hast eine Kraft die nicht jeder Hat.
Wir sind froh das wir Dich haben. Auch wenn es manchmal nicht so aussehen oder klingen mag. Wir alle Denken immer an Dich, lieben Dich und halten Dich warm.

Ich wünsche Dir, dass du viele Stimmen hörst, aber nur einer Stimme Folgst. Der Stimme Deines Herzens.

Ich wünsche Dir, dass Du Deinem Durst nach Leben niemals an trüben Wasser stillst.
Ich wünsche Dir, dass Du viele Wege gehst, aber nur eine Richtung folgst, Deiner inneren Bestimmung, Deinem Glück
       

Wer mich gewollt hat,

der muss mich nehmen wie ich bin.

Und wer mich nicht nimmt wie ich bin,

der hat mich nie wirklich gewollt. 

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel

sie wurden euch geschenkt, die Welt völlig neu zu sehen

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel
sie nehmen eure Herzen gefangen und lassen sie überlaufen vor Liebe

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel
sie strahlen euch an und geben euch das Gefühl das Kostbarste auf der Welt zu besitzen

Besondere Kinder, Sind Mensch gewordene Engel
sie geben euch mehr als sie nehmen und ihr habt es erkannt

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel
sie machen aus euch etwas ganz wertvolles:  "besondere Eltern" !

Kleiner Vogel

Kleiner Vogel, Deine Flügel waren nie ganz, ich war traurig, als du damals zu mir fandst.

Kamst zu mir geflogen, warst seit dem immer da, jede Stunde am Tag, Jahr für Jahr.

Kleiner Vogel du siehst die Welt nie beim fliegen, keine Angst, ich werde nicht dem Kummer erliegen.

Deine Flügel werden ganz sicher nie heilen, wir werden deshalb alles teilen.

Kleiner Vogel, Deine Stimme ist schön wie sonst keine, du weißt alleine, was ich hier meine.

Ich sorge für Dich, meine Flügel sind groß und bette dich sanft in meinem Schoß.

Kleiner Vogel, deine Flügel waren nie ganz, heute bin ich froh, daß Du zu mir fandst.


   

  

Anstatt mit dir zu gehen,
werde ich mit dir kriechen.
Anstatt mit dir zu reden,
werde ich andere wege finden,
um mit dir zu kommunizieren.
Anstatt mich darauf zu konzentrieren,
was du nicht kannst,
werde ich dich für das, was du kannst
mit Liebe belohnen.
Anstatt dich zu isolieren,
werde ich Abenteuer für dich erschaffen.
Anstatt dich zu bemitleiden,
werde ich dich achten

 Nimm Dir die Zeit um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen 

Meine Beine können nicht laufen, sie liegen ganz still.

Meine Hände nicht greifen, auch nicht, wenn ich will.

Meinen Kopf kann ich nicht halten, die Stütze hält ihn für mich.


Doch meine Augen können sehen, sie sehen auch dich.


Ich frage mich, was du im Augenblick denkst,ob du wegschaust oder ein Lächeln mir schenkst.

Bleibst du jetzt stumm, oder sprichst du mit mir ?

Ich unterhalte mich gerne, auch mit dir.

Wenn ich dann spüre, dass du mich magst und nicht nach meiner Behinderung fragst, bekommt auch mein Leben einen Sinn, es fällt mir leichter, dass ich behindert bin 

Ihr lacht über mich, weil ich anders bin.

Ich lache über Euch, weil ihr alle gleich seid!

Wirf deine Schuhe weg und tanze - lass dich erfassen vom Gleichklang der Schritte - Fühle und höre ihr Trommeln - tauch ein in den Rhytmus des Lebens:

 

ein Schritt für das Weinen und drei für das Lachen

ein Schritt für die Einsamkeit und drei für die Liebe

ein Schritt für die Angst und drei fürs Vertrauen

ein Schritt für die Flucht und drei für die Hingabe

ein Schritt für die Felsen und drei für die Freiheit

ein Schritt für die Trauer und drei für das Leben

Es ist nicht so wichtig, was das Schicksal uns auferlegt. Wichtig ist wie wir damit umgehen.

Eine Mama...


Sie muss lachen..
auch wenn Sie traurig ist.
Sie muss trösten..
auch wenn Sie Trost bräuchte..
Sie muss stark sein..
auch wenn Sie mit Ihrer Kraft am Ende ist..
Sie muss lachen..
auch wenn Sie am liebsten weinen würde..
Sie muss funktionieren..
auch wenn Sie müde ist..
Sie muss für Ihre "Lieben" da sein..
auch wenn Sie krank ist..

 

ABER WIR MÜTTER,

tun alles für unsere Kinder!
  

 

Durch das Leben in die Knie gezwurngen, verzweifelt am Boden liegen.

Aufgeben, Hadern, Verbittern? oder - Annehmen!

Nach vorne schauen. Ich will nicht liegen bleiben, ich stehe auf und gehe weiter!

Nicht den einfachen Weg - der ist mir versperrt.

Aber es gibt einen anderen Weg. Mühsam, doch begehbar.

Er fährt über Berge und Täler, ausgestattet mit vielen Hindernissen.

Manche Berge erscheinen unüberwindbar.

Doch ich habe sie alle erklommen und genieße die schöne Aussicht, die ich auf deisen Berspitzen erleben darf!

Langer Weg   

Gerade haben wir eine Situation auf unserem langen Weg bewältigt, gedacht, wir hätten jetzt etwas Ruhe, Pause zum Kraft tanken, die Akkus wieder aufzuladen. 

Aber schon geht´s weiter auf unserem langen Weg - keine Pause, keine Ruh! Auf geht´s!

Anträge stellen, Verhandlungen führen, Informationen sammeln. Was kommt da noch auf uns zu?

Und ist es am Ende der richtige Weg? Wird es so laufen, wie wir es uns jetzt vorstellen? Oder war plötzlich alles umsonst? Weil wir auf dem langen Weg einmal falsch abgebogen sind?

Aber es gibt keine Wegweiser auf unserem langen Weg!

Wir müssen spontan und schnell entscheiden auf unserem langen Weg, der kein Ende nimmt, an dem Rastplätze nicht vorgesehen sind.

Auf geht´s! Wir haben keine Wahl! 

Diese Seite ist unserem Sohn

        

gewidmet der uns jeden Tag beweist wie tapfer und stark er ist. Du bist unser großer Engel und wir LIEBEN Dich über alles.  

Deine Mami und dein Papi 

 

Vergiss nie:

  bist es wert, der wichtigste Mensch in Deinem Leben zu sein!  

 


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